Buvetten und Verkaufsstände

Buvette am Rheinufer

Die Basler Buvetten tragen mittlerweile wesentlich zur Aufenthaltsqualität am Rhein bei. Sie sind ein Erfolgsmodell. Die Betreiberinnen oder Betreiber üben eine gewisse soziale Kontrolle aus. Im Umfeld der Buvetten am Unteren Rheinweg konnten Lärm, Littering und Rauch von Grillstellen eingedämmt werden. Auch Verkaufsstände etwa für Marroni oder Glace an ausgewählten Standorten sind beliebt.

Wie erhalten Sie eine Bewilligung für einen Verkaufsstand?

Marronistand auf Allmend

Füllen Sie das entsprechende Online-Gesuchsformular aus. Berücksichtigen Sie bei der Standortwahl die bestehenden und möglichen Standorte für Verkaufsstände.

Ein Verkaufsstand verkauft Produkte zur kurzfristigen Konsumation. Der Verkaufsstandinhaber oder die -Inhaberin übernimmt Verantwortung für die soziale Kontrolle und die Sauberkeit an seinem Standort. Pro Standort wird nur ein Verkaufsstand zugelassen. Jeder Verkaufsstand hat einen namentlich bestimmten Betreiber, der vor Ort sein muss (keine Verkaufsketten).

Wie werden Buvetten ausgeschrieben und bewilligt?

Die Konzession für den Betrieb einer Buvette wird von der Allmendverwaltung jeweils für definierte Standorte ausgeschrieben, um geeignete Unternehmen, Interessengemeinschaften oder Einzelpersonen zu ermitteln. Es werden nur Betreiberinnen und Betreiber mit Wohnsitz in Basel-Stadt zugelassen oder wenn eine enge Verbundenheit mit Basel nachgewiesen werden kann. Filialen von Gastronomieketten sind nicht zugelassen.

Der Betreiber oder die Betreiberin wird für fünf Jahre ausgewählt und kann eine Verlängerung um zusätzliche fünf Jahre beantragen. Die Bewilligung muss jährlich beantragt werden und wird für maximal sechs Monate erteilt.

Was gilt für Buvetten?

Buvetten sind Restaurants mit eingeschränktem Angebot und ohne Innensitzflächen, welche während mehreren Monaten pro Jahr, in der Regel zwischen März und Oktober, durchgehend betrieben werden. Die Öffnungszeiten legen die Betreiberinnen und Betreiber innerhalb dieses Zeitrahmens selber fest. Buvetten dürfen keine Alkopops und keine hochprozentige Getränke ausschenken. Die Preise für das Angebot müssen sich im qualitativen Tiefpreissegment bewegen. Damit kein unnötiger Abfall entsteht, haben Buvetten ein Abfallbewirtschaftungskonzept und setzen auf Mehrweggeschirr. Der Betreiber oder die Betreiberin muss mit mindestens einem Prozent seines Umsatzes eine soziale oder kulturelle Institution unterstützen oder diesen Betrag direkt zugunsten der Öffentlichkeit einsetzen. Ansonsten gelten für Buvetten die gleichen Leitlinien und Nutzungsgebühren wie für Boulevard-Restaurants.