Informationsstände

Was gilt für Informationsstände?

Die Nutzung des öffentlichen Raums durch Infostände ist gebührenfrei. Sie muss der Allmendverwaltung aber gemeldet werden, so kann diese sicherstellen, dass ein Platz nicht überbelegt wird. Informationsstände dürfen ausschliesslich von Institutionen betrieben werden, die damit über religiöse, politische, gemeinnützige oder präventive Inhalte informieren. Als Infostände gelten einfache Standbauten inklusive Wetterschutz von bis zu fünf Quadratmeter Grösse. In der Innenstadt sind Informationsstände an elf Standorten zugelassen, siehe dazu die Richtlinie zu den Informationsständen.Weiterhin gilt:

  1. Der Stand ist so aufzustellen, dass der Verkehr nicht behindert wird.
  2. Die verantwortliche Person haftet für sämtliche Schäden und Unfälle, die im Zusammenhang mit dem Infostand stehen.
  3. Verkaufstätigkeit jeglicher Art ist nicht gestattet.
  4. Die Benutzung von Lautsprecher-oder Verstärkeranlagen ist untersagt.
  5. Infostände dürfen jeweils ein Tag pro Woche und Institution aufgestellt und betrieben werden, kumuliert maximal 20 Tage im Jahr pro Institution.
  6. Bei Reklamationen oder aufgrund von gesetzeswidrigem Verhalten, verfügt die Allmendverwaltung eine Räumung oder ein reduziertes Kontingent für Infostände.
  7. Direkte kommerzielle Produktewerbung ist nicht gestattet.
  8. Nach Beendigung der Tätigkeit ist der Infostand umgehend von der Allmend zu räumen und die beanspruchte Fläche in sauberem Zustand zu hinterlassen.

Wie melden Sie einen Informationsstand?

Meldungen zum Aufstellen von Infostände sind spätestens 14 Tage vor der Inanspruchnahme der Allmend per Online-Formular einzureichen. Im Meldeformular ist der gewünschte Standplatz auf dem Stadtplan einzutragen. Dabei sind bereits vorhandene Eintragungen resp. Belegungen zu respektieren. Doppelbelegungen sind nur ausnahmsweise und nach vorgängiger Absprache mit der Allmendverwaltung möglich. Im Meldeformular ist die Tätigkeit der Institution sowie des Zwecks des Infostandes zu beschreiben.